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Kommunikation hat ihre eigene Sprache – und nicht alle Bezeichnungen bedeuten überall dasselbe.

Hier stehen die Begriffe, die bei Sprachkern eine zentrale Rolle spielen – mit der Bedeutung, die ihnen hier gegeben wird.

Die Begriffe

Sprachbrücke

Eine Sprachbrücke ist das zentrale Ergebnis jeder Sprachkern-Analyse.

Sie beschreibt den Weg zwischen zwei Punkten: dem, wie ein Unternehmen heute nach außen kommuniziert – der Kommunikationsrealität – und dem, wie es kommunizieren soll – dem Kommunikationsziel.

Die Sprachbrücke macht sichtbar, wo die Lücke liegt, wie groß sie ist und in welche Richtung die Kommunikation wachsen muss. Sie ist keine Vorlage und kein Slogan. Sie ist eine Grundlage – für Texte, Ton und alle weiteren Kommunikationsentscheidungen.

Der Begriff ist spezifisch für Sprachkern und wird hier so verwendet: als strukturiertes Analyseergebnis, das Kommunikationsrealität und Kommunikationsziel verbindet.

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Positionierungsanalyse

Eine Positionierungsanalyse untersucht, wie ein Unternehmen nach außen kommuniziert – und ob das mit dem übereinstimmt, was es ausdrücken möchte.

Der Begriff wird in verschiedenen Kontexten unterschiedlich verwendet. In klassischen Marketing-Ansätzen bezeichnet er oft eine Wettbewerbsanalyse: Wo steht das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz?

Bei Sprachkern steht die Positionierungsanalyse für etwas anderes: Sie fragt nicht primär nach dem Wettbewerb, sondern nach dem Unternehmen selbst. Was macht es aus? Was kommuniziert es heute tatsächlich? Und was will es kommunizieren?

Die Analyse beginnt innen – bei Haltung, Struktur und Sprache – und entwickelt daraus eine klare Kommunikationslinie nach außen.

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Kommunikationslinie

Eine Kommunikationslinie ist die durchgängige sprachliche Richtung eines Unternehmens – erkennbar in Texten, Ton und Auftritt, über alle Kanäle hinweg.

Sie ist nicht dasselbe wie ein Styleguide. Ein Styleguide regelt visuelle Entscheidungen: Schriften, Farben, Logos. Eine Kommunikationslinie regelt sprachliche Entscheidungen: Wie klingt dieses Unternehmen? Welchen Ton schlägt es an? Was sagt es – und was bewusst nicht?

Eine klare Kommunikationslinie sorgt dafür, dass die Website, die E-Mails, das Angebot und das persönliche Gespräch aus einer Quelle kommen – auch wenn verschiedene Menschen daran beteiligt sind.

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Kommunikationsrealität

Kommunikationsrealität bezeichnet das, was ein Unternehmen heute tatsächlich nach außen kommuniziert – unabhängig davon, was es kommunizieren möchte.

Die Lücke zwischen Kommunikationsrealität und Kommunikationsziel ist der Ausgangspunkt jeder Sprachkern-Analyse. Sie ist selten bewusst – und selten so groß wie befürchtet. Aber sie ist fast immer vorhanden.

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Kommunikationsziel

Das Kommunikationsziel beschreibt, wie ein Unternehmen nach außen wirken soll – welches Bild es hinterlassen möchte, welche Menschen es ansprechen will und welchen Eindruck es beim ersten Kontakt hinterlässt.

Es ist nicht dasselbe wie ein Marketingziel. Ein Marketingziel sagt: Wir wollen mehr Anfragen. Ein Kommunikationsziel sagt: Wir wollen als das wahrgenommen werden, was wir wirklich sind.

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Unternehmenssprache

Unternehmenssprache bezeichnet die Art, wie ein Unternehmen spricht – welche Worte es wählt, welchen Ton es anschlägt, ob es direkt oder distanziert klingt, ob es Fachbegriffe verwendet oder bewusst darauf verzichtet.

Unternehmenssprache entsteht meistens nicht durch eine bewusste Entscheidung. Sie wächst – durch Menschen, die Texte schreiben, durch Gewohnheiten, die sich über Jahre aufgebaut haben, durch das Orientieren an dem, was in der Branche üblich klingt.

Das Ergebnis ist oft eine Sprache, die niemanden irritiert – und niemanden begeistert. Eine bewusst entwickelte Unternehmenssprache gibt dem Unternehmen eine eigene Stimme: wiedererkennbar, konsistent, nah an dem, was das Unternehmen wirklich ist.

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Nutzenversprechen

Ein Nutzenversprechen beantwortet eine einzige Frage: Was bekommt der Kunde davon – konkret, in seiner Situation?

Es ist nicht der Slogan. Nicht die Leistungsbeschreibung. Sondern die Antwort auf das, was jeder potenzielle Kunde unausgesprochen fragt: Was ändert sich für mich, wenn ich mit diesem Unternehmen zusammenarbeite?

Ein Nutzenversprechen, das wirklich stimmt, ist spezifisch genug, um jemanden auszuschließen – und ehrlich genug, um Vertrauen aufzubauen, bevor das erste Gespräch stattgefunden hat.

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Du willst verstehen, wie diese Begriffe auf Dein Unternehmen zutreffen?

Das ist der Ausgangspunkt jeder Sprachkern-Analyse.