Eine Positionierungsanalyse ist eine ehrliche Bestandsaufnahme der Unternehmenskommunikation. Erfahre hier, wie Du die Lücke zwischen…
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Du kennst das Gefühl. Du liest deine eigene Website und denkst: Das bin nicht ich.
Die Sätze stimmen. Die Leistungen sind korrekt beschrieben. Aber irgendetwas klingt anders als du. Zu förmlich. Zu glatt. Zu sehr wie alle anderen in deiner Branche.
Dieses Gefühl ist ein gutes Zeichen — es zeigt, dass du einen klaren Sinn dafür hast, wie du klingen willst.
Woher dieses Gefühl kommt
Es gibt einen Moment, in dem die meisten Selbstständigen und Unternehmerinnen beim Schreiben für die eigene Website etwas tun, das sie sich kaum bewusst machen: Sie hören auf, sich selbst zu sein.
Im persönlichen Gespräch klingen sie klar, direkt, überzeugend. Sie beschreiben ihre Arbeit auf eine Art, die sofort einleuchtet.
Sobald dieselben Inhalte auf eine Website sollen, greift ein innerer Schalter. Der Text soll professionell klingen. Er soll seriös wirken.
Das Ergebnis: ein Text, der zwar professionell klingt — aber die eigene Stimme hinter sich lässt.
Mehr dazu, wie dieser Prozess im Detail aussieht und wie eine Sprach-Analyse abläuft, erfährst Du auf der Methodenseite.
Das ist ein Positionierungsthema
Viele, die dieses Gefühl kennen, denken: Ich muss besser schreiben lernen. Oder: Ich brauche einen Texter.
Der eigentliche Ansatzpunkt liegt woanders.
Der Text klingt deshalb fremd, weil er noch keine klare Grundlage hat — kein klares Bild davon, was dieses Unternehmen ausmacht. Ein Texter, der diesen Text neu schreibt, ohne diese Grundlage zu kennen, schreibt einen neuen Text mit derselben offenen Frage.
Fünf Signale, dass deine Website mehr zeigen könnte
Er könnte von jedem kommen. Wenn du den Firmennamen austauschst und der Text immer noch funktioniert — dann ist da noch Potenzial.
Er beschreibt Leistungen, aber zeigt die Wirkung noch nicht. „Wir bieten individuelle Beratung“ — was verändert sich für den Kunden nach der Beratung?
Er klingt im Gespräch anders als im Text. Wenn Kunden sagen „Du bist viel zugänglicher als deine Website vermuten lässt“ — dann ist das ein klares Signal.
Er vermeidet Haltung. Texte, die für alle passen sollen, hinterlassen bei niemandem einen starken Eindruck.
Er beschreibt das Unternehmen von damals. Das Unternehmen hat sich entwickelt — die Texte beschreiben noch eine frühere Version.
Was den Unterschied macht
Der erste Schritt ist zu verstehen, wie dein Unternehmen heute wirklich kommuniziert — und was es wirklich ausmacht.
Das klingt selbstverständlich. Wer aber mitten in einem Unternehmen steckt, sieht es durch die eigene Brille — mit allen Annahmen, die sich über Jahre aufgebaut haben. Abstand hilft dabei, klarer zu sehen.
Der zweite Schritt ist, das, was dein Unternehmen ausmacht, in eine Sprache zu übersetzen, die auf der Website funktioniert.
Was danach anders ist
Eine Website, die nach dir klingt, kommt aus Klarheit — darüber, wofür du stehst. Und der Mut, das nach außen zu zeigen.
Sprachkern legt genau diese Grundlage: nicht erfinden, sondern freilegen. Was bereits da ist, in eine Sprache bringen, die nach dir klingt — und die nach außen klar ankommt.


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