Eine Positionierungsanalyse ist eine ehrliche Bestandsaufnahme der Unternehmenskommunikation. Erfahre hier, wie Du die Lücke zwischen…
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Du weißt, dass deine Kommunikation mehr leisten könnte. Du weißt auch, dass du etwas verändern willst. Aber sobald du anfängst, dich damit zu beschäftigen, wird es unübersichtlich.
Website überarbeiten? Social Media aufbauen? Einen Texter beauftragen? Eine Agentur anfragen?
Das ist der normale Ausgangspunkt — und er zeigt, dass du bereits auf dem richtigen Weg bist.
Was eine Kommunikationsstrategie wirklich ist
Eine Kommunikationsstrategie ist die Antwort auf drei Fragen: Was willst du sagen? Zu wem? Und warum sollte ihn das interessieren?
Sie ist kein Redaktionsplan. Sie ist auch nicht die Entscheidung, dreimal pro Woche auf LinkedIn zu posten. Und sie ist kein Dokument, das am Ende in einer Schublade verschwindet.
Wer diese drei Fragen beantwortet hat, kann sinnvolle Entscheidungen treffen: Welche Kanäle passen? Welcher Ton ist der richtige? Was gehört auf die Website — und was nicht?
Mehr dazu, wie dieser Prozess im Detail aussieht und wie eine Sprach-Analyse abläuft, erfährst Du auf Methodenseite.
Der häufigste Irrtum: mit dem Schreiben anfangen
Die meisten Unternehmen, die ihre Kommunikation stärken wollen, beginnen beim Schreiben. Neue Texte für die Website. Neue Posts für Social Media.
Der sinnvollere Ausgangspunkt liegt einen Schritt früher.
Denn wer schreibt, bevor er weiß, was er sagen will, schreibt an seiner Zielgruppe vorbei. Die Texte klingen dann entweder zu allgemein, zu technisch — oder wie eine weniger überzeugende Version dessen, was die Konkurrenz bereits macht.
Der erste Schritt ist das Verstehen.
Drei Fragen, die am Anfang stehen
Erstens: Wie kommuniziert dein Unternehmen heute wirklich?
Was steht auf der Website? Was steht in E-Mails? Was sagst du, wenn jemand fragt, was du machst?
Die Antwort auf diese Frage ist oft überraschend. Was intern selbstverständlich erscheint, kommt nach außen manchmal unklar oder austauschbar an.
Zweitens: Was soll deine Kommunikation leisten?
Neue Kunden gewinnen? Bestehende Kunden binden? Als Expertin wahrgenommen werden?
Je klarer das Ziel, desto klarer die Strategie.
Drittens: Wen willst du wirklich erreichen?
Wer ist der Mensch, der von deiner Leistung wirklich profitiert? Was bewegt ihn? Was bringt ihn dazu, sich zu melden?
Was danach kommt
Wenn diese drei Fragen beantwortet sind, entsteht eine Grundlage. Aus dieser Grundlage lassen sich dann konkrete Entscheidungen ableiten: Welche Kanäle sind sinnvoll? Welcher Ton passt? Was gehört auf die Website?
Diese Entscheidungen können intern getroffen werden — auf Basis eines klaren Bilds davon, wie das Unternehmen heute kommuniziert und wie es kommunizieren will.
Warum der Ausgangspunkt entscheidend ist
Wer weiß, wo er steht, weiß auch, in welche Richtung er gehen kann. Wer versteht, wie sein Unternehmen heute wirkt, kann entscheiden, was sich verändern soll.
Eine Kommunikationsstrategie beginnt deshalb mit einer Analyse — und aus dieser Analyse entsteht eine Grundlage, die als Strategie trägt.
Sprachkern macht genau das: sichtbar machen, was bereits vorhanden ist, das Potenzial benennen und eine Richtung entwickeln.



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